Emotionelle Erste Hilfe

BEWEGUNG IN DIE WELT

EMOTIONELLE ERSTE HILFE

In Erwartung

In Veränderung

In Beziehung mit sich und dem Kind

 

Schwangerschaft, Geburt und die darauf folgende Zeit sind voller Überraschungen

und neuer Erfahrungen. Manchmal kann das Neue auch Unsicherheit und

Überforderung beinhalten.

 

Unterstützung und Begleitung:

Schwangerschaftsbegleitung (einzeln oder in der Gruppe)

In der Schwangerschaftsbegleitung (ca. zwischen 16. Und 34. Woche) steht die körperliche und seelische Veränderung der Mutter und des Babys im Vordergrund. Atembehandlungen und Zeit für sich und das  Kind, das Erlernen von Atem- und Körperübungen für den Alltag aber auch das Verarbeiten von Ängsten und belastenden Fragen  öffnet Räume für das Neue und fördert die Fähigkeit, auf Signale und Botschaften des Körpers besser eingehen und reagieren zu können.  

 

Geburtsvorbereitung  (einzeln oder in der Gruppe, ca. ab der 25. Woche )

In der Geburtsvorbereitung wird das Vertrauen in die Fähigkeit, ein Kind gebären zu können zur zentralen Thematik. Das Kennenlernen der verschiedenen Geburtsphasen, das Einüben spezifischer Atemtechniken und Entspannungsübungen für den Geburtsverlauf, die Sicherheit gebende Rolle des Geburtsbegleiters (Partner, Freundin) aber auch Möglichkeiten zur positiven Beeinflussung des Schmerzempfindens während den Wehen, die Kraft der Stimme oder positive innere Bilder geben den  werdenden Eltern einen guten Boden für das grossartige Ereignis der Geburt.

Geburtsvorbereitungskurse 2015 :   04. Februar ; 06. Mai ; 12. August ; 28. Oktober 2015

 

Emotionelle Erste Hilfe

  • Bei Krisen nach einer schwierigen Geburt oder einem operativen Eingriff
  • Bei Schwierigkeiten in der Eltern- Kind Beziehung wie Nachgeburtsdepressionen bei Mütter oder Väter, Bindungsstörungen, Schreibabys, Regulationsstörungen

Nicht immer verlaufen Schwangerschaft und Geburt so, wie wir uns dies wünschen. Belastende Erlebnisse in dieser Zeit können sowohl auf die Mutter oder den Vater wie auch auf das Baby eine überflutende Wirkung haben. Betroffene Eltern in emotionellen Krisen nach der Geburt fühlen sich einerseits durch die eigenen belastenden Erfahrungen während der Geburt, andererseits aber auch oft durch die Heftigkeit der Reaktion ihrer Säuglinge ohnmächtig und ausgeliefert.

Dabei vergessen und vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse, Empfindungen und die regulative Fähigkeit zur Abgrenzung.

Der Verlust der Selbstanbindung der Eltern bedeutet  für das Baby, dass es seinen Halt, seine „Sicherheitsstation“ verliert und neben den eigenen Stressreaktionen mit den affektiven Erregungen der Erwachsenen belastet wird. Angst, Wut und Verzweiflung versetzen das Regulationssystem in einen hochgestressten Zustand und können sich zum Beispiel auf die Atemregulation , auf das Verdauungssystem oder den Schlafrhythmus auswirken.

Die Emotionelle Erste Hilfe ist ein Weg, die eigenen Kräfte zu stabilisieren, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen. Durch die Unterstützung der Selbstanbindung finden die Eltern zurück zum wichtigen Halt in ihrem Körper und werden so wieder zu jenen sicheren Ansprechspersonen, welche das Baby so sehr benötigt, um sich in der neuen  Welt zurecht zu finden. (siehe Information: Begleitung von Schreibabys)

 

 

Weitere Informationen

 


 

Geburtsvorbereitung

Begleitung nach schwierigen Geburten

Begleitung von Schreibabys